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Nachruf Hubert Kremer sen. |
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Sep. '10 07 10:05 Uhr | Für alle, Familienangehörige, Freunde und Bekannte, kam sein plötzlicher Tod überraschend.
Am 27.7.2010 ist unser langjähriger Vorsitzender (1976 -1994) und Ehrenvor-sitzender (seit 1995) an einem Herzinfarkt verstorben. Dabei hatte er sich von zahl-reichen Erkrankungen erholt und das Leben so weit in den Griff bekommen. Besuche in unserer Heimspielhalle Lütgendortmund kamen zwar nur noch selten vor. Er war aber in der Vereinsarbeit voll eingebunden: Er führte die Hallenkasse, kümmerte sich um das Passwesen, erstellte und aktualisierte den Spielplan für unsere mittlerweile 33 Handballmannschaften.
Genau einen Tag vor seinem Tod hatte er die laufenden Vorbereitungen für die anstehende Spielsaison beendet!
Hubert sen. prägte den Verein wie kaum ein anderer zuvor. 1930 als Sohn eines Bergmanns geboren wuchs er in Dortmund-Kley (Margaretenstr.) auf. Er hatte Glück, dass er auf Grund seines Alters nicht aktiv in den 2.Weltkrieg eingreifen musste. Zu Hause war das Geld knapp. Deshalb musste er nach dem Schulabschluss (8.Schuljahr) schnell einen Beruf erlernen.
Er machte eine Lehre als Elektriker in Lütgendortmund. Der Verdienst war nach Beendigung der Lehrzeit nicht groß. Deshalb wechselte er zur Zeche Oespel, die früher z.T. auf dem Ikea Gelände in Kley betrieben wurde. Er arbeitete dort als Chemielaborant im Labor. Dort gewann man aus der geförderten Kohle verschiedenste Chemieprodukte, die in der Industrie weiter verarbeitet wurden. Nach Schließung der Zeche war er auf den zur Ruhrkohle gehörenden chemischen Betrieben Amalia in Bochum-Harpen tätig. Anfang der 70er Jahre wechselte er zur Uni Dortmund, an die Abteilung Chemietechnik. Dort war es seine Aufgabe, angehende Doktoranden bei ihren Arbeiten zu unterstützen.
1952 heiratete er "seine" Therese. Die beiden blieben nicht lange allein. Nach 15 Jahren war die "Hütte" mit insgesamt 8 Personen voll.
Natürlich war es nicht einfach so viele Personen immer satt zu bekommen. Denn alle hatten einen gesegneten Appetit. Deswegen war Hubert sen. in seiner Freizeit auch landwirtschaftliche tätig: Kaninchenzucht, gepachteter Garten zum Anbau von Kartoffeln, Möhren, Bohnen,.... und eine angemietete Wiese für die Kaninchen (Grünfutter und Heu).
Alle Kinder in der Familie hatten ihre Aufgaben zu erfüllen, damit bei nur einem Hauptverdiener und 6 Kindern (die eine optimale Schulausbildung genossen) der Alltag bewältigt werden konnte. Denn nur mit Kooperation und "Teamgeist" hatte man eine Chance voran zu kommen.
Als die ersten Kinder der Grundschule entwuchsen, sich dem Sportverein DJK Oespel-Kley anschlossen und ein Betreuer für die Handballmannschaft fehlte, war Hubert "am Ball". Damals hatte der Verein nur 2 Jugendmannschaften. 1969 wurde Hubert sen. zum Jugendleiter gewählt. Natürlich spielten irgendwann alle seine Kinder Handball. Handball war am Mittagstisch Hauptgesprächsthema. Dem konnte sich "Mutter Therese" auf Dauer nicht entziehen. Irgendwann war sie auch "dabei". Sie kümmerte sich vor allem um den geschäftlichen Bereich.
So kam, was kommen musste: Hubert sen. wurde 1976 zum Vereinsvorsitzenden gewählt, Therese zur Geschäftsführerin. Damals konnte man wirklich von einem weitgehend familiär geführten Verein sprechen.
Aber die DJK Oespel-Kley entwickelte sich mehr und mehr! Zusätzliche Abteilungen gründeten sich. Die Handballabteilung wuchs zu einer der größten in Dortmund heran. In Hubert sen. Amtszeit verdreifachte sich die Mitgliederzahl auf über 600.
In seiner Vereinsführung ging Hubert sen. nach den in seiner Familie so erfolgreich praktizierten Leitprinzipen vor. Egoismus, rücksichtsloses Durchsetzen der eigenen Interessen waren ihm fremd. Für ihn stand der Zusammenhalt in den Mannschaften, in den verschiedenen Gruppen und im Verein an erster Stelle. Er und seine "bessere Hälfte" waren mit "ihren" Jugendlichen vor allem in den Sommermonaten unterwegs. Erinnert sei u.a. an die Fahrten nach Oslo, Kopenhagen, Göteborg, Dronninglund, Leipheim, Radolfzell, Mildstedt, unzählige Turnierteilnahmen oder die Rad-/PKW-Rundfahrten durch Dänemark, durch die neuen Bundesländer oder durch Bayern. Dort "lernten" die Jugendlichen Teamgeist und "Weltoffenheit" kennen und schätzen.
Mit Genugtuung nahm er wahr, dass sich der Verein in diesem Sinne weiter entwickelte. Niemals hätte man ein solches internationales Mammutturnier wie den DO-CUP (das bereits zum 14.Mal) durchführen können; niemals hätte die DJK Oespel-Kley sich an dem Turnhallenbau beteiligen können. Das ging nur, weil sich diese kooperative Grundhaltung im gesamten Verein verfestigt hat.
Hubert sen. liegt nun auf dem Kleyer Friedhof.
Wir wollen in seinem Sinne weiter für den Verein und für die Gesellschaft tätig sein.
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24:23
Herren 4
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Herren 5
spielfrei
Komet 2 vs. Herren 6
21:9
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Huckarde vs. Frauen 2
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Männl. C vs. Schalke
verlegt
Weibl. C vs. Ahlener SG
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