Dronninglundfahrt 2010 der DJK Oespel-Kley ::: DJK Oespel-Kley
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Dronninglundfahrt 2010

Turnierbesuch in Dänemark vom 11.7 - 17.7.2010

Aug. '10
22
12:41 Uhr
Auf der diesjährigen Ferienfreizeit der DJK Oespel-Kley ging es in den Sommerferien für eine Woche nach Dänemark. Nicht weit von Aarlborg entfernt nahm man mit drei Jugendmannschaften, den A-, C- und D-Jungen, an einem internationalen Handball-Jugendturnier teil. Auf Grund der Fernsehübertragung des Fußball-WM-Endspiels fuhr man schon am Sonntag, dem 11.7.,um 6:30 Uhr ab der Sporthalle Lütgendortmund los. Alles klappte vorzüglich: Der Einkauf der Lebensmittel für die Fahrt, das Mitbringen der „Kücheneinrichtungsgegen-stände“, das Verstauen der Materialien und persönlichen Gegenstände im Bus. Die Eltern und sonstigen Angehörigen schauten bei der Abfahrt ihrer Kinder etwas traurig dem abfahrenden Bus nach. Aber die Trennung von ihren Kinder sollte ja nur eine Woche dauern und außerdem gab es ja auch noch positive Seiten der Trennung ….. Trotz der langen Anreise verlief die Fahrt überwiegend kurzweilig: Keine Staus und eine sehr entspannte Atmosphäre im Bus. Allerdings nicht für alle: Für einige C-Jungenspieler war es anstrengend. Sie mussten im Bus, auf den angefahrenen Parkplätzen, einfach bei jeder Gelegenheit, Liegestützen machen – und hatten dabei VIEL Spaß.

Schon um 16:30 Uhr war man „vor Ort“ in Nordjütland. Die beiden Klassen-räume wurden bezogen. Jeder musste seine Luftmatratze aufblasen, den mitge-brachten Schlafsack ausbreiten und seine „Sieben-Sachen“ ordnen. Die A- und C-Jungen mussten gemeinsam in einem Raum übernachten. Dort waren die Platzverhältnisse etwas begrenzt. An Schlafen war natürlich nicht zu denken. Das Turniergelände musste zuerst erkundet werden. Es war von den dänischen Veranstaltern schon alles hergerichtet, obwohl das Turnier erst in 11/2 Tagen beginnen sollte. 12 Handball-Spielfelder auf Rasenplätzen waren aufgebaut. Daneben gab es noch weitere Fußballrasenplätze. Einfach traumhafte sportliche Bedingungen! Von den Gegnern war noch nicht viel zu sehen. Sie sollten erst am nächsten Tag eintreffen.
Abends standen das Fußball-WM-Endspiel im Fernsehen auf dem Programm und natürlich das obligatorische Würstchengrillen. Denn mittlerweile hatten alle großen Hunger bekommen. Erstaunlich war, dass ein kleiner runder Holzkohlegrill für die Versorgung von 40 Sportlern problemlos ausreichte.

Wir hatte bei den Veranstaltern Frühstück und Abendessen gebucht. Die anderen Mahlzeiten (Mittag und Spät-Abends) stellten wir in Eigenregie zusammen. Die Gemeinschaftsverpflegung begann erst am Montagabend. Wir hatten uns in Deutschland eingehend vorbereitet und bei einschlägigen Discountern reichlich eingekauft. Unsere „Kücheneinrichtung“ war komplett. Wir hatten zwar keinen Kühlschrank dabei, aber eine Kühlkiste, die ihre Funktion 5 Tage lang erfüllte! Es blieb nichts über. Spieler aus anderen Vereinen wurden sogar mitversorgt.

Am Montag hatten wir Glück! Das Wetter war überragend sonnig. Also ging es mit der gesamten Gruppe los zum Asaa- Strand. Mit der Sonne und dem weißen Sandstrand war natürlich für beste Stimmung gesorgt! Alle tobten im Wasser, spielten Strand-Fußball und die C-Jungen? – Sie machten Strandläufe und …….. Liegestützen!

Am Nachmittag trafen alle Mannschaften aus allen Nationen ein! Zur Eröffnungsfeier des Dronninglund-Cups versammelten sich über zweitausend Menschen zum Einmarsch in dem Fußballstadion auf dem angrenzenden Rasenplatz, alle nach Nationen getrennt. In einer mehrere hundert Meter langen, schier endlosen Schlange zogen alle Teilnehmer in das Stadion ein. Es war ein riesiges Erlebnis. Die Dänen ließen sich etwas Neues einfallen. Dieses Mal führte eine Kapelle mit Trommeln, Trompeten, Flöten und Blechen die Teilnehmer an. Unsere Jungs hatten sich auf dieses Ereignis vorbereitet. Ähnlich den Norwegern hatten die A- und C-Jungen zwei Fahnen mit deutschen Nationalfarben und Vereinszeichen konstruiert. Unter den Mannschaften aus 14 teilnehmenden Nationen waren auch „exotische Teams“ aus Mumbai (Indien), Ägypten, Taiwan, Brasilien und Neuseeland. Gegen die sollten wir im Verlauf des Turniers alle spielen!

Wetter in Dänemark: Das kann bedeuten Sonne, Regen und kühler Wind, alles an einem Tag. Am Dienstag bei Turnierbeginn fing es mit dem Regen an! Es plätscherte so vor sich hin. Die C- und D-Jungen wurden nass. Sie mussten auf dem Rasen spielen. Letztendlich gewöhnten sich auch unsere Jüngeren an die manchmal widrigen Umstände. Die A-Jungen hatten Glück. Fast alle Spiele durften sie in der Halle austragen. Klara hatte auch Glück. Sie durfte bei den C-Mädchen des PSV Recklinghausen mitspielen. Obwohl sie jünger ist, wurde sie von den Mädchen toll aufgenommen und kam sogar zu regelmäßigen Spieleinsätzen (sie erzielte sogar ein Tor!). Auf der anderen Seite nahmen unsere A-Jungen 2 Spieler von PSV Recklinghausen in ihre Mannschaft auf. Sie hätten sonst nicht spielen können.

Kontakte zu anderen Mannschaften entwickelten sich zwangsläufig: Auf und neben den Spielfeldern, an und in den Unterkünften. So machten die Betreuer die Bekanntschaft mit einem deutschen Betreuer einer norwegischen Mannschaft, der vor vielen Jahren aus Deutschland nach Norwegen ausgewandert war, geheiratet hatte und nun seine Kinder betreute. Sehr engagiert gingen unsere drei Jugendmannschaften an die Spiele heran. Durch die internationalen Turnierteilnahmen beim DO-CUP, in den Niederlanden und Dänemark wusste man, „Weicheier“ haben in Skandinavien keine Chance. So stellte man sich auf jedes Spiel ein: Intensives Aufwärmen vor jedem Spiel, keine Angst vor der möglicherweise „ruppigen“ Spielweise des Gegners – im Gegenteil selbstbewusstes Auftreten, körperlicher Einsatz mit dem Ziel sich auf dem Feld Respekt zu verschaffen. Vor allem mit unserer aggressiven Spielweise, durch die der Gegner schon beim Spielaufbau empfindlich gestört wurde, verschaffte man sich Hochachtung! So mancher Gegner bei der C-Jugend wird sich jetzt noch an Manuel erinnern ……. Die A-Jungen steigerten sich immer mehr und glänzten mit Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen. Die körperlich ihren Gegnern weit unterlegenen D-Jungen überraschten ihre Gegner durch ihr spielerisches Tempo und ihre Krea-tivität. Mit allen Mannschaften konnten sie mithalten – nur Taiwan war zu stark.

Unsere 3 Teams hatten jeweils pro Tag 2 bis 3 Spiele mit einer Spielzeit von 2 x 15 Minuten. In allen drei Altersklassen mussten wir feststellen, dass es bei diesem Turnier keine schwachen Mannschaften gab. Das spielerische Niveau der teilnehmenden Mannschaften war hoch bis sehr, sehr hoch! Im letzten Jahr hatten unsere Mannschaften kaum Siegchancen. Doch wir haben uns weiter entwickelt. So kam in diesem Jahr alles anders!

Unser Bezirksligaaufsteiger, die A-Jungen, startete mit Anlaufproblemen in dieses Turnier. Gegen den Zweitliganachwuchs von Tarp-Wanderup (GER) verlor man ohne richtige Gegenwehr 16:22. Doch dann steigerte sich Dennis Wessels „Truppe“. Bedeutend stärker präsentierte man sich gegen die ägyptische U18-Auswahl (Alexandria) und gegen die holländische Auswahlmannschaft von Sittard (Geleen). Im B-Turnier gab man dann kein Spiel mehr ab. Überragend spielte die Mannschaft gegen die Franzosen aus Nizza und vor allem im Endspiel gegen die neuseeländische Auswahlmannschaft auf. Im Stile einer Herrenmannschaft ließ man dem körperlich überlegenen Gegner, die bei der Begrüßung mit „Maori-Tänzen und Gehabe“ (im Stile einer Rugby-Mannschaft; das kam bei Gerrit gar nicht gut an ….) „Eindruck“ zu erzeugen versuchten, absolut keine Siegchance: B-TURNIERSIEGER!!!!!

Ein extrem starkes Teilnehmerfeld präsentierte sich bei den C-Jungen. Unser Team hatte das große Pech mit Hjortshoi (DAN; späterer Turniersieger) und Lindesberg (SWE) gleich zwei überragende Mannschaften in ihrer Vorrundengruppe zu haben. Diese waren für uns einfach zu stark, obwohl Michael Bestes Team die Dänen an den Rand einer Niederlage brachte. Im B-Turnier ließ die Mannschaft nichts mehr anbrennen. Das Endspiel gewann die Mannschaft gegen die spielerisch auf gleichem Niveau stehenden Brasilianer von Pinheiros durch ihre individuelle Stärke im Angriff (Patrick, Jan-Finn, Moritz und Eric) und intensive Abwehrarbeit überzeugender als es das Endergebnis aussagt: B-TURNIERSIEGER.

Unsere D-Jungen wurden von den internationalen Gästen am Spielfeldrand bestaunt. Der E-Jungen-Kreismeister der vergangenen Saison war den Gegnern körperlich weit unterlegen, glich diesen Nachteil aber durch aggressive Abwehrarbeit, schnelles Umschalten von Angriff auf Abwehr und ein teilweise traumhaftes Zusammenspiel aus. In diesem Jahr musste man sich noch den „Riesen“ aus Taiwan und anderen älteren Mannschaften geschlagen geben. Aber, schon in diesem Jahr gelangte man in das Turnier der Besten: A-Turnier. Bedingt durch Überheblichkeit fing man sich eine Niederlage gegen Niendorf ein, zeigte danach aber die beste Turnierleistung im Spiel gegen Taiwan. Fast 20 Minuten konnte man diese Mannschaft mit einer veränderten Taktik ärgern. Die Trainer Jens, der am Donnerstag mit dem PKW aus Dortmund angereist kam, und Thomas hatten ihr Erfolgserlebnis! Die chinesischen Trainer fürchteten schon um ihre Finalteilnahme und reagierten vom Spielfeldrand entsprechend lautstark … Doch am Ende konnte sich die bessere Mannschaft durchsetzen. Unsere Mannschaft spielte ein überragendes Turnier, was mit einem 5.Platz in diesem hochrangig international besetzten Wettbewerb belohnt wurde! Damit erreichte unter 70 teilnehmenden Vereinen (mit 166 Mannschaften) die DJK Oespel-Kley in der Vereinswertung einen hervorragenden 9.PLATZ!!!!!

Tagsüber „Handball Total“, abends Disco bis 23 Uhr. Abends auch noch spontane Fußball- und Handballspiele auf den Rasenplatzen in internationaler Besetzung. Immer an der frischen Luft. Das „schlaucht“ auf die Dauer jeden. Gegen 24 Uhr war jeden Abend „Zapfenstreich“. Morgens um 8 Uhr war der eine oder andere noch am Schlafen! Das Betreuerteam hatte einen sehr „entspannten Job“. Auf der Terrasse hinter den Klassenräumen war für die Jugendlichen immer Anlaufstation: Erfrischungen (Wasser, Apfelsaft, Obst, Gemüse) oder Mahlzeiten (Bratwürstchen, Hot-Dogs, Sandwiches, Waffeln, Kuchen, Salzgebäck, belegte Brotschnitten). Dank an Klaus Nehm für die Unterstützung der Fahrt!!!
7 Tage zusammen zu leben, nicht alltägliche Situationen zu bewältigen, sich irgendwie arrangiert zu haben - DAS fördert die Gemeinschaft. Die Mannschaften haben gemeinsam viel erlebt, mussten auf engem Raum unter ungewöhnlichen Bedingungen zurecht kommen, haben viel Spaß gehabt und haben es den Betreuern wirklich einfach gemacht! Vor der Fahrt kannte man sich kaum, während der Fahrt haben sich alle vom Spielfeldrand angefeuert und unterstützt. Nun kennt und respektiert sich jeder! Ein Nachtreffen wird es noch geben!Nächstes Jahr?Da heißt es natürlich wieder DRONNINGLUND!!!!!!

Der nächste Dronninglund-Cup ist terminiert von Montag, dem 11.7., bis Samstag, dem 16.7.2011. Die Sommerferien 2011 beginnen erst am Freitag, dem 22.7.2011. Wenn wir also 2011 teilnehmen wollen, müssen wir die entsprechenden Schulleiter für 5 Tage um Sonderurlaub bitten (von Montag, dem 11.7., bis Freitag, den 15.7.2011). Die Arbeiten werden alle geschrieben sein. Es könnte klappen. Nach der Rückkehr aus Dänemark müssten alle Schüler wieder für 5 Tage in die Schule gehen. Dann beginnen die Sommerferien! Die Schulleiter werden den Sonderurlaub natürlich nur bei entsprechenden Leistungen/Verhalten genehmigen!

Und hier die Mitfahrer/innen der Dronninglundfahrt 2010:
A-Jungen: Pierre Lorenzo, Dennis Pabst, Gian Luka Pittau, Marvin Schmidt, Nils Sievers, Stefan Sondermann, Gerrit Tapper, Fabian Tschöpe, Tobias Gebauer; Trainer Dennis Wessel; sowie 2 Spieler von PSV Recklinghausen.

C-Jungen: Niclas Buxot, Moritz Eigenbrodt, Manuel Rojano Marin, Eric Zerau, Maximilian Büchel, Jan-Finn Flachmeier, Simon Lammerding, Kaj Pfänder, Patrick Pabst, Maik Reiss, Giuliano Pittau; Trainer Michael Beste.

D-Jungen: Cedric Arlt, Sebastian Spintzyk, Robin Nowozin, Felix Eigenbrodt, Christopher Fege, Mats Pfänder, Lasse Pfänder, David Bomblies, Timo Bomblies, Nico Kiefer; Trainer: Thomas Eigenbrodt und Jens Pfänder.

Klara Kremer spielte bei PSV Recklinghausen mit.

Weitere Betreuer: Rainer Bange, Christiane und Jana Pfänder, Hubert Kremer, Denis Trost;

Aktuelle Ergebnisse:

Viktoria vs. Herren 1
36:26

Wittener TV vs. Herren 2
16:22

Höchsten vs. Herren 3
24:23

Herren 4
spielfrei

Herren 5
spielfrei

Komet 2 vs. Herren 6
21:9

Villigest vs. Frauen 1
24:20

Huckarde vs. Frauen 2
16:13

Männl. C vs. Schalke
verlegt

Weibl. C vs. Ahlener SG
29:14

unsere Sponsoren:
DHB Fancorner

Veltins

Sinalco

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